Hilfreiche Tipps, wie Sie Ihre Immobilie für den Verkauf noch attraktiver machen

An der Lage einer Immobilie lässt sich genauso wenig ändern, wie an nervigen Nachbarn. Zum Glück gibt es eine ganze Reihe anderer Merkmale, die Sie beeinflussen können, um Ihr Haus bestmöglich zu verkaufen. „Das Auge isst mit“, heißt es so schön – und das trifft natürlich auch auf die Vermarktung von Immobilien zu.
Wir haben zusammengefasst, worauf es dabei ankommt.

Ausbessern & Sanieren

Selbstredend verlangt niemand von Ihnen, dass Sie Ihre Immobilie umbauen. Stellen Sie sich aber folgende Fragen: Funktionieren alle Lichtschalter und Steckdosen? Tropft ein Wasserhahn? Schließen Türen und Fenster korrekt? Blättert der Verputz ab? Gibt es Wasserschäden oder Schimmelbefall? Das sind Mängel, die Sie vor dem Verkauf auf jeden Fall beheben sollten. Ansonsten könnte das Ihren Verkaufspreis empfindlich schmälern. 

Auch ein neuer Wandanstrich kann Wunder bewirken. Vor allem dann, wenn eine starke Abnutzung vorliegt oder die Farbwahl im ehemaligen Kinderzimmer etwas schriller ausgefallen ist. Helle neutrale Farben, wie Weiß- oder Cremetöne, sind sehr empfehlenswert. 

Andere Verbesserungen, wie beispielsweise der Einbau einer neuen Küche, sind in der Regel nicht sinnvoll, selbst wenn die bestehende Ausstattung in einem schlechten Zustand ist. Eine Küche pro forma zu erneuern, nur weil sie nicht mehr der neuesten Mode entspricht, ist nicht empfehlenswert. Die Mehrkosten einer neuen Küche spiegeln sich nicht unbedingt im Kaufpreis wieder. Lieber sollten Sie die alte Küche gründlich reinigen. Auch eine alte, gepflegte Küche hinterlässt einen guten Gesamteindruck.

(Auf)Räumen 

Große, helle, klare Räume. Das verkauft sich am besten.

Entfernen Sie also wenn möglich alle Möbel und Gegenstände, die nicht zum täglichen Gebrauch gedacht sind und nur unnötig Platz verstellen. Das gilt natürlich auch für Außenbereiche, wie Balkone, Terrassen und Gärten. Weniger ist hier ganz klar mehr! Schließlich wollen die Interessenten sich selbst in der Immobilie sehen. Räumen sie daher auch persönliche Fotos und andere Deko-Artikel weg. Kurzum: halten Sie alles so neutral wie möglich.

Sauberkeit

Das kennen Sie bestimmt von sich selbst: kaum sind die Fenster geputzt und die Böden gewischt, schon wirkt alles wie nagelneu. Das geht auch Ihren potentiellen Käufern so. Achten Sie unbedingt darauf, dass Ihre Immobilie sauber ist, damit die Interessenten noch lange von den „glänzenden Fliesen“ im Haus schwärmen. Wenn Sie die glücklichen Besitzer einer Immobilie mit eigenem Außenbereich sind, sollte auch dieser gepflegt sein. Gesäuberte Terrassen, sowie getrimmte Rasen und Hecken machen um einiges mehr her, als moosige Wege und Wildwuchs vorm Haus.

Zum Schluss: Tipps für Besichtigungen

Jetzt wird’s ernst. Die potentiellen Käufer sind von Ihrer Immobilie begeistert und kommen zur persönlichen Besichtigung. Gehen Sie vor jedem Termin noch einmal durch Haus und Garten und überprüfen Sie, ob einem optimalen ersten Eindruck auch wirklich nichts mehr im Wege steht. Alles ist sauber, gepflegt und aufgeräumt? Perfekt!
Unmittelbar vor dem Termin gibt es dann nur noch eins zu tun, nämlich ordentlich durchlüften. Essensgerüche sind, beispielsweise, ein absolutes No-Go bei Besichtigungen. Das gilt auch für den Futternapf etwaiger Vierbeiner – dieser sollte während der Begehung weder in Sicht - noch in Reichweite sein. Ein gutes Raumklima und ein angenehmer Duft sind für erfolgreiche Besichtigungstermine unabdingbar. So fühlen sich die Interessenten in Ihrer Immobilie genauso wohl, wie Sie selbst. 

Falls wider Erwarten noch Fragen auftauchen sollten, ist NEWLINE jederzeit gerne Ihr Ansprechpartner!


Von

Sebastian Kampf, B.A.

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